Gaussian Splatting in Houdini 22: Vom iPhone-Scan zum Karma-Render
Jul.2026
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Einblicke in Houdini, FX und Workflow für Motion Design.
Gaussian Splats sind einer der schnellsten Wege, echte Objekte in eine 3D-Szene zu bringen. Mit Houdini 22 läuft die komplette Pipeline vom Training bis zum finalen Render innerhalb von Houdini. Du brauchst nur ein iPhone für die Aufnahme und COLMAP für die Kameraberechnung.
1. Aufnahme
Scanne das Objekt mit deinem iPhone und extrahiere anschließend jedes 30. Frame aus dem Scan-Video. So erhältst du eine Bildsequenz mit genug Überlappung für das Training, aber ohne überflüssige Daten.
2. Kameradaten in COLMAP
COLMAP richtet die Bilder aus und erzeugt die Kamerapositionen und Punktdaten, die Houdini als Trainingsgrundlage verwendet.
3. Training in TOPs
Der ML Gaussian Train Node in TOPs trainiert den Splat direkt in Houdini. Ein externes Trainingstool ist nicht nötig.
4. Bakesplat & Cleanup
Nach dem Import des trainierten Splats kannst du mit Bakesplat nativ in Houdini damit arbeiten. Indem du überflüssige Punkte per Blast entfernst, isolierst du das gescannte Objekt von seiner Umgebung.
5. Rendern in Solaris
Der bereinigte Splat wird in Solaris importiert und schnell mit Karma gerendert.
Warum sich dieser Workflow lohnt
Eine Umgebung vom Training bis zum finalen Render, ohne Umwege über andere Programme
Splats werden zu Daten, die du prozedural bearbeiten kannst: bereinigen, isolieren und platzieren wie jedes andere Asset
Ein wiederverwendbares Setup, das für jedes Objekt funktioniert, das du scannen kannst
Die ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du auf YouTube. Du willst das komplette Projekt inklusive trainiertem Splat, COLMAP-Daten und Houdini-Szene? Hol es dir kostenlos auf Patreon. COLMAP gibt es auf GitHub.
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